FAQ

Häufig gestellte Fragen

Das beste Klimagerät ist nichts wert, wenn es nicht mit Sachverstand geplant und installiert wurde. Wichtig ist, dass das Gerät die richtige Größe für den Raum hat, sodass alles optimal klimatisiert wird im Gegenzug aber auch keine große Geräuschkulisse vom Gerät entstehen. Wichtig ist ebenfalls, dass sich das Gerät harmonisch in den Raum einfügt und der Kunde am Ende glücklich ist.

In unserem Konfigurator können Sie heraus finden welches Gerät bei Ihnen zutrifft und welche Kosten auf Sie zukommen.

Die Bezeichnung für die Kühlleistung pro Stunde lautet BTH/h. Die zweite wichtige Maßeinheit ist Watt (W). Auch sie bezeichnet die Menge von eingesetzter Energie (oft innerhalb einer bestimmten Zeiteinheit). Alternativ zu Watt wird häufig auch von Kilowatt (kW) gesprochen. Hier gilt: 1.000 Watt = 1 kW.

1 BTU/h entspricht 0,293071 Watt

Um zu ermitteln, welche Kühlleistung Sie für einen bestimmten Raum benötigen, können Sie bei guter Dämmung und wenig Sonneneinstrahlung zu folgender Faustregel greifen:

Die Raumoberfläche in Quadratmetern mit 60 Watt multiplizieren.

Wir haben Ihnen ein paar Richtwerte für Raumgrößen errechnet:

Raumgröße (m²)

Raumvolumen (m³)

Benötigte Kühlleistung je m²

Rechnung (mit größter Raumgröße)

Benötigte Kühlleistung Klimagerät

bis 10 m²

bis 24 m³

100 Watt

10 m² * 100 Watt

1000 Watt

10 – 15 m²

ca. 36 m³

95 Watt

15 m² * 90 Watt

1350 Watt

16 – 25 m²

ca. 60 m³

80 Watt

25 m² * 80 Watt

2000 Watt

26 – 35 m²

ca. 84 m³

75 Watt

35 m² * 75 Watt

2600 Watt

36 – 45 m²

ca. 108 m³

70 Watt

45 m² * 70 Watt

3200 Watt

46 – 55 m²

ca. 132 m³

65 Watt

55 m² * 65 Watt

3600 Watt

56 – 75 m²

ca. 180 m³

60 Watt

75 m² * 60 Watt

4500 Watt

über 75 m²

ab 180 m³

60 Watt

 

Über 4500 Watt

Im Prinzip funktioniert ein Klimagerät wie ein Kühlschrank. Wärme ist Energie. Die Wärme (Energie) in einem Raum wird von einem Innengerät aufgenommen, über ein Medium (Kältemittel) an einen anderen Ort transportiert und dann über ein Außengerät (Splitanlage) wieder abgegeben.

  1. Der Kompressor saugt das gasförmige Kältemittel an und verdichtet es auf einen hohen Druck und eine hohe Temperatur.

  2. Das sogenannte Heißgas wird im Kondensator (Wärmetauscher) von einem Ventilator mit Außenluft gekühlt. Dabei wird das Kältemittel flüssig.

  3. Vor dem Einspritzorgan staut sich das flüssige Kältemittel, um sich dahinter schlagartig zu entspannen. Bei dieser Druckabsenkung verdampft das Kältemittel und seine Temperatur fällt stark ab.

  4. Im Verdampfer (Wärmetauscher) nimmt das (kalte) Kältemittel die Wärme des Raumes auf, indem sich die Luft über dem kalten Wärmetauscher abkühlt und wieder in den Raum geblasen wird.

Unsere Klimageräte von namenhaften Herstellern gehören zu den besten und energieeffizientesten Klimaanlagen auf dem Weltmarkt. Für die Kühlung eines 25 qm² großen Schlafzimmers beispielsweise betragen die jährlichen Energiekosten etwa 25 bis 30 €. In unseren Angeboten wird der Verbrauch der Geräte genau aufgelistet. Gerne beraten wir Sie auch schon vorab.

Eine Klimaanlage im Serverraum sollte unbedingt zweimal im Jahr gewartet werden, denn dort arbeitet sie bis zu zehnmal mehr als in einem Büroraum.

Sowohl in Büroräumen als auch in Privaträumen reicht eine Wartung 1x im Jahr aus. Unser Service-Team verfügt über ein spezielles Wartungsprogramm für die Überwachung von Wartungen. Somit ist sichergestellt, dass jede von uns installierte Klimaanlage im jeweilig notwendigen Zeitraum gewartet wird.

Wir raten dringend davon ab, Klimaanlagen selbst zu planen und zu montieren. Von verschiedenen Baumärkten und Internethändlern wird gern die „Selbstmontage und Inbetriebnahme durch einen Fachbetrieb“ angepriesen. Konkret heißt dies, dass der Kunde seine Klimaanlage selbst montiert und sich dann einen Fachbetrieb sucht, der die Inbetriebnahme vornimmt.

Nach deutschem Gewährleistungsrecht haftet der installierende Fachbetrieb nach Erbringung eines Teilwerkes (z.B. Inbetriebnahme einer Klimaanlage) vollumfänglich für das Gesamtwerk (d.h. für das Klimagerät, die Vormontage durch den Kunden, die Installation, aber auch die Funktionalität).

Es versteht sich, dass es schwierig wird, hier einen Fachbetrieb zu finden, der diese Risiken auf sich nehmen will. Die Chance, dass die „billig“ erworbene Klimaanlage zu einem Wallfahrtsort für Handwerker wird, ist daher hoch.

Es besteht die Möglich über ein zusätzliches Modul (bei Mitsubishi Electric ist es z.B. die Mel Cloud App) die Klimaanlage über ein Smartphone oder das Internet zu steuern.

Egal, ob es sich um eine Klimaanlage im Büro, Wohn-. Schlaf- oder Kinderzimmern handelt, der Temperaturunterschied sollte nicht mehr als sechs bis acht Grad betragen. Größere Differenzen belasten den Körper und könnten einen Kreislaufkollaps auslösen.

Der Unterschied zur Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs bis acht Grad betragen. Größere Differenzen belasten den Körper und könnten einen Kreislaufkollaps auslösen.

Eine Single-Split-Klimaanlage verfügt über ein Innen- und ein Außengerät.

Jede Split-Klimaanlage verfügt über Innen- und ein Außengerät. Werden mehrere Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen, spricht man von Multi-Split-Klimaanlagen. So gibt es für kleine Anwendungen Duo-, Trio- und Quattro-Multi-Split-Systeme.

Bei einem VRF/VRV System können mehrere Innengeräte mit einem Außengerät verbunden werden. Die Temperatur kann für jedes Innengerät individuell eingestellt werden.

VRF/VRV Anlagen eignen sich daher besonders für Bürokomplexe.

Simultan-Split-Klimaanlagen eignen sich besonders für große Räume mit mehreren Inneneinheiten (z.B. Geschäfte). Hier können auch mehrere Inneneinheiten an ein Außengerät angeschlossen werden. Die Temperatur für die Innengeräte läuft parallel, sodass überall die gleiche Raumluftqualität herrscht.

Es gibt viele Möglichkeiten für die Installation von Klimaanlagen-Außengeräten: Terrasse, Balkon, Garten, Dach, Tiefgarage, ebenerdig vor oder an der Fassade.

Aktuell werden Klimageräte von der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) mit bis zu 20% in der Raumkühlung und mit bis zu 50% in der Raumbeheizung gefördert.

Nähere Informationen finden Sie unter Förderung

Die Kosten einer Wärmepumpen-Anlage sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben Leistungsgröße, Technologie und Bauart bestimmt auch das wärmeliefernde Medium hauptsächlich den Preis. Hinzu kommen Kosten für die Anlagen-Installation und – je nach Wärmepumpentyp – die Erschließung der Wärmequelle sowie ggf. Nacharbeiten auf dem Grundstück. Da die Kosten auch von der individuellen Situation vor Ort abhängen, benötigen wir von Ihnen ein paar Informationen zur Beratung und Angebotserstellung vorab. Die Investition in eine Wärmepumpe wird umfangreich durch staatliche Förderprogramme bezuschusst.

Kontaktieren Sie uns gerne für Ihr individuelles Angebot. Jetzt anfragen >>

Ja, eine Wärmepumpe ist als Heizsystem mindestens genauso sicher wie ein Kessel mit fossilen Energieträgern. Selbst bei tiefen Minusgraden ist mit heutiger Technologie kein zusätzlicher Wärmeerzeuger notwendig, um das Gebäude zuverlässig mit Wärme zu versorgen. Gleichzeitig kann eine Wärmepumpe auch die Warmwasserbereitung übernehmen. Übrigens: Vergleicht man die Sicherheit der Versorgung mit fossilen Energieträgern (Erdgas, Heizöl), ist der in Europa hergestellte Strom als Energieträger – und damit die Wärmepumpe – klar im Vorteil.

Grundsätzlich kann eine Wärmepumpe einen Heizkessel ersetzen und in die vorhandene Heizungsinstallation integriert werden. In der Vergangenheit wurden die Heizkörper großzügig dimensioniert, und durchgeführte Modernisierungsmaßnahmen haben den Wärmebedarf des Gebäudes gesenkt. Wir werden die Situation vor Ort beurteilen und prüfen, welche Veränderungen tatsächlich notwendig sind. Oft reicht es, nur wenige Heizkörper auszutauschen, um ein sehr gutes Wärmeverteilungsnetz zu erhalten.

Wärmepumpen gelten nicht nur als wartungsarm, sie sind sogar nahezu wartungsfrei. Dennoch sollte eine Wärmepumpe regelmäßig überprüft werden, um die Leistung der Anlage langfristig auf einem hohen Niveau zu halten. Im Rahmen der 5 Jahre Ecodan Systemgarantie muss die Anlage einmal jährlich von uns begutachtet werden. Dabei werden Verschraubungen geprüft, die wichtigsten Messungen durchgeführt und Betriebszeiten ausgelesen. Bei Bedarf werden bei dieser Gelegenheit Optimierungen der Wärmepumpeneinstellungen vorgenommen.

So funktioniert die Wärmeerzeugung

In jeder Wärmepumpe zirkuliert ein Kältemittel. Kältemittel ist ein Medium, das bei niedriger Temperatur und niedrigem Druck Wärme aufnehmen und bei hohem Druck und dadurch gestiegener Temperatur Wärme abgeben kann. Dabei sorgt die Zustandsänderung des innerhalb des Wärmepumpensystems hermetisch eingeschlossenen Kältemittels für den nötigen Energietransport. In Wärmepumpen durchläuft das Kältemittel den folgenden Kreislauf:

1. Verdampfen: Unabhängig von der Energiequelle wird die Umweltenergie im Verdampfer auf das Kältemittel übertragen. Das flüssige Kältemittel verdampft nach und nach, wird gasförmig, dehnt sich aus und nimmt dabei die Energie aus der Umgebung auf. Das können Sie mit Wasser vergleichen, das sich beim Erhitzen in Dampf verwandelt, nur dass das beim Kältemittel schneller und bei Minustemperaturen geht.

2. Verdichten: Weil die Temperatur des Kältemitteldampfs nicht reicht, um einen Raum zu beheizen, wird der Dampf mithilfe eines mit Strom angetriebenen Kältemittelsverdichter angesaugt. Durch die Verdichtung steigt der Druck und der Kältemitteldampf erwärmt sich stark. Hier können Sie sich eine Fahrradpumpe vorstellen, in deren Kolben die zusammengepresste Luft wärmer wird.

3. Verflüssigen: Der heiße, unter Druck stehende Kältemitteldampf fließt in den Verflüssiger, auch Kondensator genannt. Da die zuvor aus der Umwelt aufgenommene Energie nicht verloren gehen kann, geht sie hier in Form von Wärme an das angeschlossene Heizsystem über.

4. Entspannen: Durch die Energieabgabe wird das Kältemittel wieder flüssig, der Druck sinkt. Durch das Expansionsventil fließt es wieder zurück zum Verdampfer und der Kreislauf beginnt erneut

Der Kältemittelkreislauf kann übrigens auch umgedreht werden, um Wärmepumpen auch zum Kühlen zu nutzen. Mit einer entsprechend ausgestatteten Anlage, einer sogenannten „reversiblen“ Wärmepumpe, können in den heißen Monaten die Räume auf angenehme Temperaturen gekühlt werden. Diese Möglichkeit einer Wärmepumpe sollte von Anfang an bei Bedarf berücksichtigt werden, um die Anlage entsprechend zu konfigurieren.

Hat das Gebäude einen hohen Wärmebedarf, macht es unter Umständen Sinn, mehrere Wärmepumpen anstelle eines Einzelgerätes zusammenzuschalten. Im Gegensatz zu einer großen Wärmepumpe kann die Kaskade durch Zu- oder Abschaltung der einzelnen Geräte ihre Leistung sehr genau an den jeweiligen Bedarf anpassen. Eine Lösung, die den Betrieb besonders effizient macht.

Die Lebensdauer einer Wärmepumpe ist mit der eines Heizkessels vergleichbar. Generell lässt sie sich mit 20 Jahren beziffern. Die Praxis zeigt, dass viele Wärmepumpen bereits seit über 25 Jahren zuverlässig in Betrieb sind. Dennoch macht es Sinn, nach dieser Zeit im Blick zu behalten, ob sich nicht ein Wechsel zu einem moderneren, wirtschaftlicheren System rechnen könnte.

Einer der vielen Vorteile einer Wärmepumpe ist, dass man mit ihr nicht nur heizen und warmes Wasser bereiten kann. Im Sommer kann sie – je nach Ausführung – auch die Kühlung des Gebäudes übernehmen. Eine reversible Luft/Wasser-Wärmepumpe hat damit einen zusätzlichen Nutzen, den ein Heizkessel nicht bieten kann.

Nein. Die Wärmepumpe kann in einem „normalen“ Stromtarif betrieben werden. Zwar bieten einige Energieversorger Wärmepumpenstrom-Tarife an, doch lohnt es sich hier, genauer hinzusehen. Wie viele Kilowattstunden wird die Wärmepumpe voraussichtlich im Jahr verbrauchen? Wie groß ist der Preisunterschied in den beiden Tarifen? Wie hoch sind die Kosten für einen zusätzlichen Zähler? So lässt sich schnell ausrechnen, ob die Nutzung eines speziellen Tarifs sinnvoll ist

Für unsere Kunden haben wir einen 24h Notdienst an 365 Tagen im Jahr.


Wie können wir Ihnen weiterhelfen?

Rufen Sie uns an und lassen sich ein unverbindliches Angebot erstellen.